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Goldene Traube 2009

Goldene Traube 2009 an Weingut Schneider
Casinos Austria lud zur Prämierung des besten
burgenländischen Weines nach Rust

Mit 500 Eimern besten Weines erkaufte sich die burgenländische Stadt Rust 1649 ihre Freiheit. Nicht ganz zufällig ist der Seehof in der Freistadt Rust der Sitz der ersten deutschsprachigen Weinakademie. Genau dorthin lud Casinos Austria am Mittwoch, den 26. August, zur Verleihung der Goldenen Traube 2009. Seit 1986 vergibt Casinos Austria diese Auszeichnung alljährlich auf Empfehlung der Weinkommission der burgenländischen Landwirtschaftskammer an einen Weinbaubetrieb aus dem Burgenland. Einen Preis zur Prämierung österreichischer Weine ins Leben zu rufen, gerade ein Jahr nachdem die heimische Weinwirtschaft erschüttert worden war, so Landeshauptmann Hans Niessl in seiner Begrüßungsrede „das tief gehende Engagement von Casinos Austria für österreichisches Kulturgut“. Und dazu gehöre unbestritten der österreichische Wein. „Casinos Austria hat mit der Goldenen Traube einen Paradigmenwechsel im Weinbau ausgelöst, ein Umdenken vom Quantitäts- zum Qualitätsdenken“, so Niessl. „Es werden nicht nur herausragende burgenländische Weinbaubetriebe honoriert, sondern auch andere Winzer zu Höchstleistungen motiviert.“ Mit der Förderung der Weinwirtschaft werde außerdem neben der wirtschaftlichen, auch die touristische Attraktivität der Region erhöht. Denn viele heimische und ausländische Touristen kämen gerade wegen der herausragenden Weine ins Burgenland.

Für Casinos Austria Generaldirektor Dr. Karl Stoss, der die Goldene Traube 2009 persönlich an die Preisträger überreichte, liegt die Verbindung von Casinos Austria und burgenländischem Wein nahe. Denn die zwölf österreichischen Casinos sind mehr als reine Spielstätten, sie sind auch ein Ort der Gastfreundschaft und der kulinarischen Genüsse. Mit seinen Casineen, Restaurants und Bars erwirtschaftete das Unternehmen 2008 einen Weinumsatz von rund zwei Millionen Euro, 1,8 Millionen, also 90 Prozent  mit Produkten österreichischer Winzer, die ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen. So bewirtschaften auch die diesjährigen Preisträger, Bernhard und Elisabeth Schneider aus St. Margarethen, ihre Weingärten nach den Richtlinien des ÖPUL (Ökologische Produktion und umweltfreundlicher Landbau), das heißt, sie pflegen ihre Weingärten möglichst im Einklang mit der Natur. Dazu zählen die Begrünung der Rebzeilen und der Einsatz von Nützlingen. Dass aus dieser Arbeitsweise ein ausgezeichneter Wein hervorgebracht werden kann, zeigt ihr Gewinnerwein, ein Grüner Veltliner Bannholz, Qualitätswein 2008. Die Riede Bannholz ist eine kühlere Riede mit Schwarzerde und Schotter. Gemeinsam mit der burgenländischen Winzerkönigin ehrte Dr. Stoss die Leistung der Familie Schneider und übergab den traditionellen Preis, ein Werk des Künstlers Prof. Edgar Schenk. Die Gäste der Goldenen Traube 2009 wurden im Seehof mit den Erzeugnissen des Weinguts Schneider verwöhnt, neben dem Gewinnerwein auch mit einem Rösler Jahrgang 2007, einem 2008er Chardonnay sowie einem Gewürztraminer Spätlese 2008. Für das exquisite Essen zeichnete „Der Reisinger“ aus Pöttsching verantwortlich, der den Gästen ein feines Menü kredenzte.

So labten sich neben Landeshauptmann Hans Niessl und Generaldirektor Karl Stoss auch Agrar-Landesrat Werner Falb-Meixner, Dr. Herbert Kittinger (Vorstandsvorsitzender ARAG), Kommerzialrat Gerald Neuber (Bankhaus Schelhammer & Schattera), Dipl. Ing. Kurt Meyer (Generaldirektor Münze Österreich), ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser mit Gattin Sylvia, der Ruster Bürgermeister Harald Weiss, die Vorstände der Österreichischen Lotterien, DI Friedrich Stickler und Mag. Bettina Glatz-Kremsner sowie die Casinodirektoren Reinhard Deiring (Casino Wien) und Edmund Gollubits (Grand Casino Baden) an Wachtelbrust mit Pilztartare, Kalbsfilet- und Butterschnitzel mit Püree und Röstzwiebeln, Zanderfilet mit Senfkraut und Polenta sowie einem erfrischenden, geeisten Kaiserschmarrn.
Auch einige bisherige Goldene Traube Preisträger waren anwesend, wie Leopold Sommer (Gewinner 2000), Maria & Josef Unger (2006) und Franz und Elisabeth Lentsch (2007). Künstlerisch umrahmt wurde der Abend von der Tamburizza-Gruppe „Tamburica Cindrof“ aus Siegendorf sowie einer Lesung von Katharina Stemberger, die im Geiste des Haydn-Jahres 2009 aus Briefen des großen Komponisten und Weinliebhabers vortrug und vom Haydn Trio begleitet wurde.

Wien, am 27. August 2009
Martin Himmelbauer, Tel: +43/1/53440-326
mailto: martin.himmelbauer@casinos.at, www.casinos.at
 

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